Gut vorbereitet zum Termin
Damit am Shooting-Tag alles passt
Hier die wichtigsten Infos zur Vorbereitung für unser Shooting, damit der Tag für uns beide entspannt läuft.
Wenn mehrere Leute fotografiert werden, gib den Link gern weiter. Und wenn dir was unklar ist: schreib mir kurz, dann klären wir das vorher statt am Termin.
Du weißt es nicht? Frag kurz bei der Person nach, die den Termin organisiert.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn du sonst nichts liest, dann das:
- Gedeckte Farben, keine auffälligen Muster, keine großen Logos
- Kein weißes Sakko und keine weiße Bluse, falls wir vor weißem Hintergrund fotografieren
- Mehr mitnehmen, als du brauchst, dann haben wir Auswahl
- Wenn du Brille trägst: gern mehrere mitbringen
- Denk an die Jahreszeit, in der die Bilder verwendet werden
- Die Haut schon zuhause eincremen und die Haare frisch waschen
Am Morgen davor
Creme deine Haut schon zuhause ein, eine normale Feuchtigkeitspflege reicht völlig. Machen wir das erst vor Ort, dauert es eine Weile, bis alles eingezogen ist, und so lange können wir nicht anfangen. Wenn du's zuhause machst, spart das deine Zeit und unsere.
Kleidung
Gedeckte Farben, ruhige Muster
Kleines Karo oder Pepita fangen am Bild zu flimmern an, kräftige Farbkombinationen ziehen den Blick weg vom Gesicht. Dunkelgrau oder dunkelblau wirkt übrigens meistens besser als schwarz. Große Logos, ob Kleidungsmarke oder Comicfigur, lass lieber zuhause.
Kein Weiß vor weißem Hintergrund
Falls wir geplant haben, vor einem weißen Hintergrund zu fotografieren: Ein weißes Sakko oder eine weiße Bluse hebt sich davon kaum ab. Ein weißes Hemd unter einem dunklen Sakko ist dagegen kein Problem.
Nimm mehr mit, als du brauchst
Mehrere Oberteile, gern auch ganze Outfits. Die Visagistin ist vor Ort und hilft beim Zusammenstellen, und je mehr wir dahaben, desto besser können wir kombinieren.
Nimm mehr mit, als du brauchst
Mehrere Oberteile, gern auch ganze Outfits. Wir schauen dann gemeinsam, was am besten funktioniert. Entscheiden musst du dich nicht vorher.
Denk an die Jahreszeit
Wichtig ist nicht der Tag des Shootings, sondern die Zeit, in der die Bilder draußen sind. Für ein Plakat im Jänner passen kurze Ärmel oder ein Sommerkleid nicht.
Brillen
Wenn du mehrere hast, nimm sie mit. Manche Gläser spiegeln beim Blitzlicht stärker als andere, und mit Auswahl sind wir da flexibel.
Für die Herren
- Mehrere Langarmhemden, Sakkos und Krawatten mitnehmen
- Hemden und Sakkos sollen gut sitzen und körpernah sein, ein verschlissener Kragen fällt am Bild auf
- Krawatten und Sakkos vorher einmal auf Flecken schauen
- Besonders sorgfältig rasieren, sonst legt sich am Foto schnell ein grauer Schleier übers Kinn. Einzelne lange Barthaare sieht man auch.
Für die Damen
- Ein Gesichtspeeling am Vorabend oder zwei Tage vorher zahlt sich aus
- Mehrere Blazer, Jacken oder Blusen mitnehmen, bei der Oberweite sollten sie nicht zu eng sein
- Dazu ein gut sitzender BH
- Tücher und ähnliche Accessoires: wenn du sie gern trägst, nimm mehrere mit
- Dezentes, natürliches Make-up wirkt am stilvollsten. Leg gern das auf, was du gewohnt bist.
- Komm so geschminkt, wie du dich sonst auch schminkst, die Visagistin stimmt dann nur noch fein ab
- Die Haare frisch gewaschen und über die Bürste geföhnt, nicht luftgetrocknet
- Für alles Weitere hilft dir die Visagistin vor Ort
Wozu eine Visagistin?
Beide Bilder sind unbearbeitet, dazwischen liegt nur die Maske.


Ich mach fast keine Portraits ohne Visagistin. Und das nicht, weil die Leute geschminkt ausschauen sollen. Im Gegenteil.
Die Dame oben ist schon geschminkt zum Shooting gekommen, und trotzdem sieht man den Unterschied: die Hauttöne sind gleichmäßiger, der Glanz auf der Stirn ist weg. Und sie schaut nicht so, als wäre mehr Farbe im Gesicht.
In der Bildbearbeitung lässt sich später vieles machen, aber manches geht vor der Kamera einfach besser. Glanzstellen zum Beispiel bekommt man nachträglich nur schwer weg, ohne dass die Haut unnatürlich wird.
Wichtig ist mir jemand, der auf die Person eingeht, statt ein Schema aufs Gesicht zu klatschen. Bei Imagefotos will ich am liebsten einen No-Make-up-Look: Die Leute sollen ausschauen, als wären sie gar nicht geschminkt. Natürlich, aber gesund und erholt.
Komm bitte so geschminkt, wie du dich sonst auch schminkst, nicht ungeschminkt. Die Visagistin stimmt dann gemeinsam mit dir nur noch fein ab. Sie sieht dabei gleich, wie dein Stil ausschaut, und kann genau darauf eingehen. Von null weg anzufangen dauert dagegen deutlich länger.
Darum arbeite ich am liebsten mit Sigrid Thaler zusammen. Und sie macht nicht nur die Maske: Sie hilft auch beim Outfit und bei den Haaren, wenn's gebraucht wird.
Die Damen und Herren sind hinterher meistens doppelt dankbar. Nicht nur, weil die Behandlung angenehm ist, sondern weil Sigrid viele gute Tipps mitgibt, von denen man länger was hat.
Warum ich retuschiere, und wie
Zieh am Regler, dann siehst du, was ich meine.


Retusche hat oft einen schlechten Ruf. Stichwort Porzellanhaut, das kennt man von Werbeplakaten. Mir geht's um was anderes.
Ich mach viele kleine Anpassungen, die einzeln kaum auffallen und in Summe einen großen Unterschied machen. Bei Männern übrigens genauso wie bei Frauen.
Am Ende soll man nicht sehen, dass ich da war. Mein Coach hat das mal schön formuliert:
„You have to retouch like a Ninja: nobody should see that you have been there."
Wenn du nicht gern vor der Kamera stehst
„Ich schau auf Fotos immer so komisch." Den Satz hör ich fast bei jedem Termin, meistens von Leuten, von denen eine Stunde später ein richtig gutes Bild am Schirm steht. Die allermeisten, die ich fotografiere, sind keine Modelle, und das müssen sie eh nicht sein.
Du musst nicht wissen, wohin mit den Händen, ob du lächeln sollst oder wie du den Kopf hältst. Das übernehm ich. Du musst nur da sein.